Montag, 19. Februar 2007
Vernichtende Nichtigkeit
ist es nicht deprimierend..das gefühl zu haben, dass jedes wort bereits tausendfach gesprochen wurde, so dass man lieber stumm bleibt, statt sich der banalität hinzugeben..lieber noch im bett liegen zu bleiben, sich umzudrehen und weiterzuschlafen, weil sich ja doch heute daran nichts ändern wird..auf der stelle treten..
aber wie öde das ist..und wie sehr ich mich selber ankotze mit dieser Twenty-something-Quarterlife-Crisis...
wie sehr ich mich ankotze mit diesem ewigen Gejammer..
Drogen und Alkohol hab ich aufgegeben..machen mich nur schwermütig und abhängig... abhängigkeit ist beinahe noch schlimmer als banalität..nichtigkeit... soetwas wie umgekehrter Kopfschmerz...
dieses garnix fühlen..nichts sein..nichts zu sagen haben..das wird ja nicht mit jedem Tropfen besser, sondern nur schlimmer...
Trotz eines halben Jahres ohne Drogen und Alk werden meine Wortfindungsschwierigkeiten nur schlimmer..ich versinke immer tiefer in Nichtigkeit..oh je..dieses Gejammer....

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