Montag, 19. Februar 2007
Nachtrag
ich kann nichts daran ändern
ich bin suchtkrank
ich habe etwas geändert
ich berausche mich nicht mehr
ich habe bei vielen gelegeneheiten keinen spaß mehr
ich kann nichts daran ändern
ich kann nicht alle anderen ändern
ich kann nicht alle anderen vom trinken abhalten
ich trinke nicht mehr
ich kiffe nicht mehr
ich rauche nicht mehr
ich verweigere nur noch selten die nahrung
ich kotze kaum noch nach dem essen
ich ritze mir nur noch selten in die arme
ich habe mich verändert
ich kann all die anderen nicht verändern
ich kann nur versuchen zu akzeptieren
ich bin anders geworden
ich habe mich positiv verändert
ich kann stolz darauf sein
ich ksnn stolz auf mich sein
ich brauche nirgendwo bleiben
ich brauche nichts hinnehmen
ich kann nein sagen und gehen
ich brauche keine situation aushalten
ich kann einfach gehen
ich brauche kein schlechtes gefühl zu haben
ich brauche mich nicht unwohl zu fühlen
ich muss mich nicht als Flüchtling sehen
ich fliehe nicht
ich bringe mich in sicherheit

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Wort zum Rosenmontag
agressiv fröhliche feierei
wie du trinkst nicht?
was bist du denn für eine..
verzerrt grinsende gesichter
trüber silberblick
panik..angszustand...
stockender atem..
eile
eile fort..
weg vom unerträglichen lärm..
weg vom hirngespinnst der guten laune
auf knopfdruck..
rasender puls...sausende ohren...
körperliches brennen...
endlich daheim
tür zu
ruhe

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Vernichtende Nichtigkeit
ist es nicht deprimierend..das gefühl zu haben, dass jedes wort bereits tausendfach gesprochen wurde, so dass man lieber stumm bleibt, statt sich der banalität hinzugeben..lieber noch im bett liegen zu bleiben, sich umzudrehen und weiterzuschlafen, weil sich ja doch heute daran nichts ändern wird..auf der stelle treten..
aber wie öde das ist..und wie sehr ich mich selber ankotze mit dieser Twenty-something-Quarterlife-Crisis...
wie sehr ich mich ankotze mit diesem ewigen Gejammer..
Drogen und Alkohol hab ich aufgegeben..machen mich nur schwermütig und abhängig... abhängigkeit ist beinahe noch schlimmer als banalität..nichtigkeit... soetwas wie umgekehrter Kopfschmerz...
dieses garnix fühlen..nichts sein..nichts zu sagen haben..das wird ja nicht mit jedem Tropfen besser, sondern nur schlimmer...
Trotz eines halben Jahres ohne Drogen und Alk werden meine Wortfindungsschwierigkeiten nur schlimmer..ich versinke immer tiefer in Nichtigkeit..oh je..dieses Gejammer....

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